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Logo von Green City Solutions | © Green City Solutions

Green City Solutions GmbH & Co. KG


Die Luftverschmutzung ist eines der gefährlichsten globalen Umweltprobleme. Laut WHO sterben im Jahr mehr als 3 Millionen Menschen an den Folgen von verschmutzter Luft (Quelle: welt.de). Vor allem Stadtgebiete sind betroffen.

Eine Lösung für dieses Problem bietet Green City Solutions. Das junge Unternehmen baut sogenannte „CityTrees“.

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CityTree | © Green City Solutions

Hinter dieser unscheinbaren Sitzbank verbirgt sich ein Hightech-Luftreinigungssystem. Eine spezielle Moosart und ausgewählte Gefäßpflanzen fressen förmlich die Verunreinigungen der Luft und wandelt sie in eigene Biomasse um. Strom wird durch integrierte Solareinheiten erzeugt. Außerdem ist ein Wassertank eingebaut und eine Software steuert die Wasserversorgung für die Pflanzen, sodass die Anlagen autonom sind. Sensoren messen ständig die Luftqualität, damit man die Effektivität des CityTrees nachvollziehen kann.

Ein einziger CityTree reinigt die Luft wie 275 Stadt-Bäume. Logischerweise braucht er dabei 99% weniger Platz und auch 95% Kosten können so gespart werden.
CityTrees findet man schon in Jena, Oslo, Hong Kong und Dresden.

Green City Solutions wurde 2014 von Dénes Honus, Peter Sänger, Zhengliang Wu und Victor Splittgerber gegründet.
Die Studenten aus verschiedenen Fachbereichen wurden durch die „Gründungsschmiede“ der HTW Dresden unterstützt.

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Team von Green City Solutions | © Green City Solutions

Das Startup konnte zahlreiche Auszeichnungen und Preise gewinnen. So zum Beispiel den „Industriepreis: BEST OF 2016“ (Energie & Umwelt) und den „Generation-D Gründungswettbewerb“.
Außerdem wurde Dénes Honus, CEO von Green City Solutions, zu Beginn des Jahres als Social Entrepreneur in die erste Forbes „30 Under 30 Europe“-Liste berufen.

Das Unternehmen plant für die Zukunft weiteres internationales Wachstum und die Entwicklung einer „schlankeren“ Variante des CityTrees ohne Bank für eine Integration in schmale Straßenschluchten.

Im Jahr 2020 wollen soll die erste Megacity flächendeckend mit der grünen Infrastruktur ausgestattet sein. Für dieses Ziel befindet sich das Team derzeit in Gesprächen mit zahlreichen Städten im In- und Ausland.